Über uns

Das Kulturlabor ist eine professionelle freie Theatergruppe in Trier und Mitglied im Landesverband professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz. Seit 2009 produziert Kulturlabor regelmäßig Theateraufführungen, hauptsächlich im Bereich Schauspiel und Jugendtheater bzw. Theater für junge Erwachsene. Wir haben keine feste Spielstätte und werden projektbezogen gefördert. Unser künstlerisches Profil ist vom spartenübergreifenden Einsatz neuer Medientechnologien geprägt, so arbeiten wir regelmäßig mit 3D-mapping, Echtzeitgrafik, Live-Video und ähnlichen Technologien. Auch kommen laufend andere klassische Theaterformen von Tanz bis Puppentheater zum spartenübergreifenden Einsatz. Dabei versuchen wir stets eine starke Interaktion zwischen den Darstellern auf der Bühne und den Bildern / Klängen herzustellen. Neben der Schauspielsparte entwickeln wir soziokulturelle und theaterpädagogische Projekte. In den
letzten elf Jahren haben wir 17 Eigen- und 3 Koproduktionen in etwa 200 Vorstellungen durchgeführt. Besuchen Sie uns auf www.kulturlabor-trier.de.

Alexander Ourth, geboren 1978 in Salzburg, bewegt sich in einem breiten theatralen Tätigkeitsfeld zwischen Schauspiel, Regie, Medienkunst und Choreografie. Seine Wurzeln liegen in einer klassischen Schauspielausbildung in Salzburg. Danach führen ihn feste Engagements an das Schauspielhaus Salzburg und an das Theater Trier. Seit 2009 ist er als freier Schauspieler unter Anderem in Luxemburg, Saarbrücken, bei den Kreuzgangspielen in Feuchtwangen und den Salzburger Festspielen zu sehen. Er arbeitete zum Beispiel mit Luc Perceval, Ursel- und Karl-Ernst Herrmann, Philip Stölzl und Sebastian Baumgarten.

In Trier gründete Alexander Ourth 2010 zusammen mit Elke Reiter und Stephan Vanecek die freie professionelle Theatergruppe Kulturlabor, die bis zur Corona Pandemie erfolgreich überregional produzierte. In vielen seiner Inszenierungen wird der Medienkunst – die er in Personalunion als Regisseur und Programmierer, sei es durch Projektionen oder Klangkunst, umsetzt – ein großer Stellenwert eingeräumt. 2017 erhielt er den Theaterpreis der Fränkischen Landeszeitung für seine Inszenierung von „Argula“, 2019 den Kulturpreis der Stadt Trier.

Lennart Matthiesen, geboren 1990 in Hamburg, absolvierte eine Schauspielausbildung an der Freien Schauspielschule Hamburg, die er 2014 mit besonderer Auszeichnung abschloss. Seitdem arbeitet er als Schauspieler und Regisseur in verschiedenen Produktionen. So war er zwischen 2014 und 2021 unter anderem am Hamburger Ernst Deutsch Theater engagiert und spielte dort in Stücken wie „Schneeweißchen und Rosenrot“, „Rumpelstilzchen“, „Hans im Glück“, „Der Froschkönig“ und „Das Boot“. Bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen sah man ihn in Produktionen wie „Arsen und Spitzenhäubchen“, „Peter Pan“, „Kiss me, Kate“, „Luther“, „Faust I“, „Wie im Himmel“ und „Ende gut, alles gut“. Als Regisseur inszenierte er u.a. „Tschick“, „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ und „Das Sams“. In der ARD-Märchenverfilmung „Die Salzprinzessin“ war er in seiner ersten Fernsehrolle zu sehen. Lennart Matthiesen lebt in Hamburg und ist dort auch immer wieder als Dozent und Sprecher tätig.

Ingo Paulick wurde 1986 in Forst/Lausitz, einem kleinen deutschen Ort an der polnischen Grenze geboren.
Nach seinem Schauspielstudium in Hamburg, gastierte er, unter anderem, am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, an den Stadttheatern in Trier und Gießen und war festes Ensemblemitglied bei den Kreuzgangfestspielen Feuchtwangen, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Landestheater Coburg.
Seit 2018 lebt er in Wien. In Österreich war er u.a. an den Landestheatern in Innsbruck und Salzburg, am Westbahntheater Innsbruck und am Rabenhof-Theater Wien zu sehen und ist festes Ensemblemitglied bei den Komödienspielen Porcia in Kärnten.
Darüber hinaus spielte er in diversen Film- und Fernsehproduktionen, wie z.B. „Tatort“ und „Notruf Hafenkante“ .
Neben verschiedenen Formen des Bühnenkampfs, gilt sein Interesse auch dem
Improvisationstheater und dem professionellem Sprechen.
2019/2020 wurde das sinfonischen Hörspiel ALICE IM WUNDERLAND, in dem er als Erzähler zu hören ist, für den Medienpreis „LEOPOLD – Gute Musik für Kinder“ nominiert.
Mehr Infos zu Ingo Paulick unter: www.ingo-paulick.com/

Julia Rajsp absolvierte ihre Schauspielausbildung am Schauspielhaus Salzburg und war zwischen 2018 und 2021 Teil des Jugend-Ensembles. Dort spielte sie unter anderem in  „Emil und die Detektive“, „In 80 Tagen um die Welt“ und „Schüler Gerber“ .  Darüber hinaus war sie im Musical „Non(n)sens“ als Schwester Robert Ann zu sehen und stand auch als Audrey im Stück „Der kleine Horrorladen“ auf der Bühne. Sie ist in der ORF/ZDF-Produktion „Flammenmädchen“ zu sehen und stand auch für die internationale Serie „Das Netz“ vor der Kamera. Julia Rajsp lebt in Salzburg und ist dort auch als Sprecherin und in der Theaterpädagogik tätig.

Der 1983 in Trier geborenen Schauspieler und Regisseur, Sebastian Gasper studierte an der Theaterschule Aachen. Nach Abschluss arbeitete er in verschiedenen Häusern in NRW, Luxemburg und Rheinlandpfalz als Schauspieler und Regieassistent. Seit 2013 arbeitete er in der Großregion Trier/Luxemburg als Schauspieler in verschiedenen Stücken wie: Tartuffe, Romeo und Julia, Die kleine Hexe, Faust, Draußen vor der Tür und Mio mein Mio. 2019 inszenierte er den Kinofilm „Kopf in den Wolken“, ein Gemeinschaftsprojekt mit den Westeifelwerken. Außerdem arbeitet er als Lehrer für Schauspiel im inklusiven Theaterworkshop der Westeifelwerke Gerolstein.

Foto: Jeanne Degraa

Meike Pintaske wurde 1995 in Hameln geboren. Neben dem Turnen, Fußball spielen und Leistungsschwimmen, entdeckte sie früh ihre Leidenschaft in andere Rollen zu schlüpfen, weshalb sie nach ihrem Abitur nach Hamburg zog, um dort eine Schauspielausbildung zu beginnen.
Nach erfolgreichem Abschluss im Jahre 2017 sammelte sie erste Dreherfahrungen und spielte in diversen Theaterstücken in Norddeutschland. Seit 2020 spielt Meike unter anderem bei den Kreuzgangspielen in Feuchtwangen. In der Saison 2021 spielte sie beispielsweise in „Das Sams“ (Regie: Lennart
Matthiesen) und war in „Dracula“ (Regie: Johannes Kaetzler) als Vampirbraut Dacaria zu sehen.

Mario Schnitzler wurde 1993 in Binningen in der Schweiz geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in Schleswig-Holstein, wo er bis zu seinem Abitur (2013) im Rahmen von Schultheater-Gruppen viele Berührungen mit dem Theaterspiel hatte.
Nach einem fünfmonatigen Auslandsaufenthalt in Nepal besuchte Mario Schnitzler seit September 2014 eine Schauspielschule in Hamburg und schloss dort im Sommer 2017 erfolgreich seine Ausbildung ab. Nun folgten neben kleineren Produktionen im „Norden“ hauptsächlich Engagements im Süden Deutschlands, wo auch der Kontakt zu Alexander Ourth entstand. Unter seiner Regie durfte Mario bereits 2019 bei „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert in Trier zu Gast sein. Zuletzt war er bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen in den Stücken „Das Sams“ und in Shakespeares „Ende gut, alles gut“ zu sehen.